Wie viel kostet ein 3D Drucker? Wie teuer ist ein 3D Drucker?
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Wie viel kostet ein 3D Drucker? Wie teuer ist ein 3D Drucker?

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erstellt am: 25.10.2019 | von: Markus | Kategorie(n): Fragen

Diese Frage beschäftigt momentan viele Unternehmer und Hobbyisten, denn der 3D Druck zieht mehr und mehr in den Alltag ein. So ist es auch mit den Preisen, die Preise fallen momentan sehr rasant und kommen schon für Einsteiger Modelle in sehr gut greifbare Preislagen, ein Drucker fängt schon bei 140€ an und geht etwa bis 400€. Ein professioneller Drucker setzt danach erst wieder bei 800€ – 2000€ an. Der Preisverfall der 3D Drucker im Jahre 2019 war schon sehr rapide, Beispielsweise hatte 2018 der Anycubic im August noch knapp 400€ gekostet, nun kostet er noch knapp 220€ – 250.

Dieser Preis ist aber in der Regel es nicht wert, denn Modelle wie der Anycubic i3 Mega oder Ender 3 sind kosten günstig und liefern eine hervorragende Qualität von Haus aus, wieso sollte man es nicht doch mal ins Auge fassen sich einen Drucker zu kaufen?

3D Druck ist kein einfaches oder simples Hobby viel mehr ist es ein vielfältiges und tiefgehendes Hobby mit dem man viele Abende und Nächte füllen kann, dennoch ist die Community wachsend und von unglaublicher Kreativität durchflossen. Heutzutage verwenden viele Modellbauer und Cosplayer einen 3D Drucker um Ihre Modelle / Kostümteile noch Detail genauer und evtl. leichter herzustellen.

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Wie funktioniert ein 3D Drucker?

Das gängigste Verfahren im Hobby 3D Druck ist der FDM Druck, auch Rep Rap Druck genannt, dieser basiert auf einem 3 Achsen System, in dem ein Motor, eine warme Platte nach vorne und hinten bewegt und sich an der Z-Achse, ein Motor nach oben bewegt und an der X Achse eine heiße Spritze nach links und rechts bewegt. Dabei trägt sie wie eine Spaghetti das Filament auf die Platte / das Objekt und wächst langsam in die Höhe. Es gibt verschiedene Materialien, die ein 3D Drucker drucken kann, diese sind unter anderem Pla, Abs, Petg, aber auch mittlerweile Metalle und Nylon, aber Metalle sind hier eher für den Industriebedarf gedacht.

Die Möglichkeiten, die du Zuhause drucken kannst, sind fast unendlich, du kannst dir neben Deko-Objekten und Ersatzteilen, auch Spielzeug, Werkzeug, Truhen und kleine Alltagshelfer drucken.

Worin können sich die Geräte im Hobbybereich unterscheiden?

Die Geräte können sich in verschiedene Methoden des Druckes Unterscheiden z.B. in einen FDM Printer wie den Anycubic i3 Mega oder einen Elegoo Mars, welcher nach dem DLP Prinzip funktioniert. Ebenso können sie sich noch in ein offenes System (Ohne Gehäuse) oder ein geschlossenes System (Drucker steht in einem Kasten) unterscheiden. Vorteil eines Gehäuses, sind z.B. Lautstärke, Staubschutz und bessere Temperaturentwicklung. Dafür fällt eine Wartung an den Systemen deutlich schwerer. Viele nutzen einen 19 Zoll Netzwerkschrank, um Ihrem Drucker ein Upgrade zu verpassen. Somit haben Sie die Vorteile des Gehäuses und können immer noch den Drucker herausnehmen, um ihn zu warten.

5 Vorteile eines Heim 3D Druckers im Alltag

  1. Ersatzteile selbst modellieren und zu Hause nachdrucken.
  2. Technik kennenlernen und verstehen, zusammen mit den Kindern.
  3. Großen Datenbanken mit vielen Vorlagen existieren.
  4. Umweltfreundlich (meistens) und verhältnismäßig günstig.
  5. Schnelle Geschenke auf den letzten Drücker noch eben herunterladen und drucken.

Warum sollte man noch teure Ersatzteile für ein längst nicht mehr erhältliches Produkt kaufen, wenn man Sie halt, aus dem Drucker selber herstellen kann, je nach Material in derselben stärke und ggf. sogar leichter als das Originalteil?

5 Fragen die du dir vor dem 3D Drucker Kauf stellen solltest

  1. Was soll der Drucker drucken können? (z.B. Größe, Masse, Komplexität)
  2. Wie viel will ich ausgeben für einen Drucker?
  3. Wer in meinem Haushalt wird den Drucker alles benutzen?
  4. Wie häufig werde ich drucken? Was für Kosten gibt es, die nach dem Kauf noch auf mich warten?
  5. Welche Vorkenntnisse habe ich und will ich mich mit dem 3D Drucker auseinandersetzen?

Ich möchte dir gerne noch auf ein paar der Fragen eine Antwort geben.

Zur vierten Frage: Nach dem Kauf eines 3D Druckers erwarten dich ein paar Kosten die Unvermeidbar sind wie Strom, Material, Ersatzteile und Reinigungsmittel.

Zur fünften Frage: Du kannst natürlich selbst modellieren, mit Tinkercad oder Fusion, hier gibt es viele verschiedene CAD-Programme und alle haben ihre Vor- und Nachteile, doch z.B. Tinker CAD ist sehr einfach und einsteigerfreundlich. Was weißt du denn bereits über 3D Druck? z.B. weißt du das Filament erhitzt wird und aufgetragen wird?

Welche weiteren Kosten kommen mit einem 3D-Drucker?

Neben den offensichtlichen Kosten durch den Strom und das Verbrauchsmaterial, kommen ggf. noch Kosten für einige andere Anschaffungen dazu. SLA / DLP Drucker die mit Kunstharzen drucken, sind teurer in Ihren Anschaffungskosten, da hier ggf. noch Sicherheitsausstattung gekauft werden muss, als ein FDM Drucker, da dieser meist nur  Filament verbraucht und ansonsten nur gereinigt und gelegentlich gefettet werden muss. Je nach dem für welchen Drucker man sich entscheidet, kann man dem jeweiligen Drucker natürlich noch verschiedene Upgrades verpassen, so verbessert man die Eigenschaften seines Druckers nach seinen Wünschen. Natürlich sollte etwas einen Defekt an deinem Drucker aufweisen, so kommen die Kosten für Ersatz und Verschleißteile hinzu.

Materialkosten im FDM Druck berechnen

Stromkosten berechnen

Wo kann man 3D-Drucker heute schon kaufen?

Es gibt verschiedene Wege einen Drucker zu kaufen, wer gerne in ein Ladengeschäft geht, um sein Produkt vorher anzusehen, der hat bei Conrad die Möglichkeit sich bereits heute einen 3D Drucker anzuschauen, aber diese Drucker sind meist deutlich kostspieliger als seine Konkurrenten aus dem Onlinegeschäft von Amazon, Ebay und co.

Ohne eigenen 3D-Drucker drucken, geht das?

Wer keinen Zugriff auf eigene 3D Drucker hat, der kann hier das wachsende Angebot von Dienstleistern in Anspruch nehmen, aber auch mal nach einem Maker-Space oder Fab Lab in seiner nähe schauen. Du kannst Fab Labs in deiner direkten Umgebung finden z.B. in einigen Großstädten wie:

Gerade wer einfach erstmal ein erstes Hands-On machen möchte der kann sich natürlich erstmal einen Druck bestellen, meist sind diese aber etwas teurer als es selbst zu drucken, da die Unternehmen einige Faktoren mit ein Kalkulieren müssen:

  • Zeit
  • Strom
  • Verschleiß
  • Wartung
  • Material
  • Fehldrucke

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Markus

Ich bin Markus: Programmierer, Geek und Gründer des ,,Make me a Maker“ Blogs! Ich absolvierte eine schulische Ausbildung als ITA (Informationstechnischer Assistent) und eine Ausbildung als Mediengestalter Digital & Print und bin jetzt als Webdesigner tätig.

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