Artillery Genius Pro 3D Drucker im Test
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Artillery Genius Pro 3D Drucker im Test

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Ich habe mir vor kurzem den Artillery Genius Pro 3D für 340€ zugelegt. Ich wollte mir einen weiteren 3D-Drucker zulegen, der einen Direct Extruder und ein Volcano Hotend hat, da ich aktuell den Anycubic i3 Mega zuhause stehen habe und wissen wollte, wie so die Unterschiede zwischen den Druckern hinsichtlich Druckgeschwindigkeit, Funktionen und Bauweise sind. Beide 3D Drucker sind Stock, also nicht weiter modifiziert. Ich habe bei meinem Anycubic i3 Mega nicht einmal die Stepper-Treiber getauscht.

Ich habe auf verschiedenen Plattformen mitbekommen, dass der Drucker gerne mit optischen Schönheitsfehlern geliefert wird: Riss im Lüftergehäuse, Lackabplatzungen, Kabel auf dem Heatblock.

Nun soll es aber ums Eingemachte gehen!

Alles rund um den Artillery Genius Pro

Artillery Genius Pro im Lieferkarton
Artillery Genius Pro im Lieferkarton
Artillery Genius Pro im Lieferkarton
Artillery Genius Pro – Werkzeuge, Ersatzteile und Zubehör
Artillery Genius Pro: USB Buchse & Mikro SD Anschluss
Artillery Genius Pro: Anschluss am Rahmen
Artillery Genius Pro – Extruder von unten
Anschluss X Achse / Extruder
Artillery Genius Pro – Touchscreen (UI während des Druckens)
Artillery Genius Pro – Run-Out-Of-Filament Sensor
Artillery Genius Pro – Anschlusskabel Z Stop Sensor
Artillery Genius Pro – Z-Riemenspanner, rechts

Features im Überblick

  • Auto Leveling
  • Filament Sensor
  • Leise Stepper Treiber
  • Flachbandkabel
  • 32 Bit Motherboard
  • Dual Z Achsen Synchronisierung
  • LED am Extruder
  • Resume Printing, weiterdrucken nach einem Stromausfall

Auspacken & Zusammenbau

Die Verpackung des Druckers war gut, er kam im Originalkarton und ohne weiteren Schutz an. Der Karton wies keine optischen Mängel auf, daher kann ich hier nur sagen: Top.

Das beigelegte Manual ist auch in Deutsch, zwar in der gewohnten meist nicht so guten Übersetzung, dennoch ist es sehr gut verständlich durch Bilder und Beschreibung, an welcher Stelle man etwas Step-by-Step im Touch UI findet.

Der Artillery Genius Pro ließ sich sehr einfach zusammenstecken und festschrauben, das Ganze hatte mich nicht einmal 15 Minuten gekostet. Das mitgelieferte Werkzeug kommt in einer praktischen Tasche mit Reißverschluss daher, welche einige Ersatzteile und das benötigte Werkzeug enthält. Ich hatte in einem Review zum Drucker gesehen, dass auf dem beigelegten USB-Stick keine Daten waren, auf meinem befanden sich jedoch bereits einige druckfertige Dateien, so wie eine relativ aktuelle Version von Cura (4.10). Hier gilt es wirklich den Punkt 6 der Betriebsanleitung zu beachten: Festziehen der Exzentermuttern am Druckbett & dem Hotend. Diese sitzen zu locker und der erste Druck wird dich dann verwundern, wieso die Druckqualität so schlecht ist.

Beim Zusammenbau ist mir aufgefallen, dass ein Kabelanschluss leer bleibt. Hier steht bei dem dazugelegten Informationszettel, dass ein weiterer z-stop Sensor* noch angeschraubt werden kann, der separat erwerbbar ist. Ich werde das Upgrade tätigen und habe mir einen weiteren Sensor bestellt. Dieser kostete mich auf eBay etwa 13 €. Ich empfehle den Kauf, denn er hilft auch mit dem Offset des Autoleveling Sensors besser klarzukommen.

Eine weitere Besonderheit ist auch das beigelegte Filament, dabei handelt es sich um 250gr PLA+, welches qualitativ etwas besser ist als ein normales PLA.

Kalibrierung des 3D-Druckers

Der 3D-Drucker ist deutlich schneller in der Aufheizphase, als es mein alter Anycubic i3 Mega ist, das konnte ich direkt feststellen. Während des Aufheizens leuchtet die LED am Druckkopf rot und signalisiert, dass der Drucker sich aufwärmt. Das nachfolgende Leveling funktioniert manuell und automatisch, zumindest auf dem Papier. Ich dachte mir also, um ein optimales Ergebnis zu erhalten, dass ich erst einmal manuell level, über die im Interface voreingestellten Leveling-Positionen. Diese habe ich dann den 3D-Drucker anfahren lassen und mit einer Federlehre* auf 0,18 mm gelevelt (für eine Druckhöhe von 0,2 mm), was durch die großen Einstellräder gut funktioniert. Im Anschluss habe ich dann das Autoleveling laufen lassen. Dabei fährt der Druckkopf noch einmal das Druckbett ab und prüft dabei 25 Punkte, was 20 Punkte mehr als beim manuellen Leveling sind. Du kannst hier für das Autoleveling etwa 3 Minuten einplanen, bis dies abgeschlossen ist. Darauffolgend sollte die Nozzle in der Mitte auch nur sehr dünn auf dem Druckbett aufliegen, wie bei der Federlehre oder einem Stück Papier, je nachdem wie du gelevelt hast. Wenn das nicht der Fall ist, muss man nachkonfigurieren, wie in der Betriebsanleitung beschrieben. Dies war bei mir auch der Fall.

Das Video zeigt, wie das Autoleveling von Artillery gedacht ist. (Video kann ohne Ton angehört werden, da läuft nur Musik)

Mit dem Probedrucken wollte ich nun auch keine Zeit verschwenden und habe direkt mit meinen Einstellungen einen Calibration Cube gedruckt. Das Ergebnis war schon einmal sehr gut, ich hatte aber noch ein paar Probleme mit der Z-Seite als auch der Over- und Underextrusion. Dies habe ich angepasst und nun startete ich erstmal mit meinen Drucken für ein Cosplay Projekt einer guten Freundin. Weiter unten findest du meine Cura Einstellungen.

Erfahrenen Nutzern empfehle ich die Kalibrierung der folgenden Punkte:

  • E-Steps
  • PID Tuning

Ich mache das bewusst nicht, um out-of-the-Box-Ergebnisse zu präsentieren.

Test des Druckers

Nun zum eigentlichen Test. Die Temperatur des Druckbettes beim Drucken ist sehr konstant und ist in der Mitte am besten, zu den Seiten fällt sie leider ab. Dabei sprechen wir hier von etwa 15°C. In der Mitte habe ich die eingestellte Temperatur von 60°C nachmessen können, an den Seiten schwankte es um die 43-45°C. Das ist ein wenig ernüchternd in Anbetracht dessen, dass wir auch gerne einmal größere Drucke erfolgreich ohne Warping drucken wollen. Betrifft nicht unbedingt PLA, da man PLA auch ohne beheiztes Druckbett drucken kann. Ich denke, dass der Sensor nicht gut positioniert ist für das Messen des Druckbettes. Da hier auch schon eine Isolierung am Bett mit inbegriffen ist, habe ich noch keine Lösung für das Bett so gefunden.

Die Lautstärke des Druckers ist super angenehm. Man kann den Drucker sehr gut auf 2-3 m Abstand neben sich arbeiten lassen, ohne dass er wirklich stört. Das kann man mit dem Anycubic nicht, wenn man ihn mit den mitgelieferten Treibern verwendet. Die Dual-Z-Achsen Synchronisierung macht ihren Job sehr gut und mit dem ergänzten Z-Stop ist das ein rundes System.

Prüfe die Kabel am Druckkopf / Extruder. Es kann vorkommen, dass hier das Kabel am Heatblock entlangläuft und den Draht anschmort, das kann eine Brandgefahr darstellen. Dies hatte ich bei mir geprüft und hier lag kein Kabel auf dem Hotend.

Was mir gut gefällt ist, dass sich die Riemen einfach nachspannen lassen, dazu muss man lediglich 2 Schrauben lösen und schon ist es erledigt. Ein weiterer Punkt, den ich gut finde, ist die Befestigung des Run-Out-Of-Filament-Sensors, eine Kugel, die sich aber nicht lösen kann, wie beim Anycubic i3 Mega. Nicht auch zuletzt das Kabel am Druckbett, welches durch seine eingelassene Führung sehr gut verlegt ist und einem nicht in die Quere kommt.

Im Test habe ich absichtlich auch einmal mehrere Druckobjekte auf dem Bett positioniert, um zu schauen, wie dies funktioniert. Auch hier hatte der Drucker soweit keine wirklichen Probleme. Man merkt eben etwas die Temperaturverteilung der Druckplatte, was eventuell zu einem leichten Warping führen kann.

Überhänge drucken ist mit dem Artillery und dem mitgelieferten Filament gar kein Problem. Bis 65° sieht die Unterseite des Bogens noch vollkommen in Ordnung aus. Ab etwa 68-69° kommt der Turningpoint, an dem die Qualität nun abnimmt. Das sind zum Anycubic i3 Mega 20° mehr, die man ohne eine Stütze drucken kann. Vorteil: Der Filamentverbrauch sinkt durch gesparte Stützstrukturen.

Z-Stop Sensor Einbau

Nun wurde auch mein Z-Stop geliefert und ich konnte diesen einbauen und anschließen. Dieser kommt auf die rechte Seite des Druckers, wo er mit einer Inbusschraube festgezogen wird. Das funktioniert schnell und einfach, da das Loch für den Stop Sensor vorgefräst ist und das Kabel mit entsprechendem Anschluss auch schon aus dem Gehäuse gelegt ist.

Danach muss dann noch einmal alles neu gelevelt werden und schon kann es weiter gehen.

Druckergebnisse

Artillery Genius- Pro Druck Test - Sehr solide gerade die Überhänge (Ohne Stütze)
Artillery Genius- Pro Druck Test - Sehr solide gerade die Überhänge (Ohne Stütze)
Artillery Genius- Pro Druck Test - Sehr solide gerade die Überhänge (Ohne Stütze)
Artillery Genius- Pro Druck Test - Sehr solide gerade die Überhänge (Ohne Stütze)
Artillery Genius- Pro 3d Drucker Test – Vase mit PLA+
Artillery Genius- Pro 3d Drucker Test – Vase mit PLA+
Artillery Genius- Pro 3d Drucker Test – Cosplay Prop
Artillery Genius- Pro 3d Drucker Test – Cosplay Prop
Artillery Genius- Pro 3d Drucker Test – Cosplay Prop
Artillery Genius- Pro 3d Drucker Test – Überhangtest
Artillery Genius- Pro 3d Drucker Test – Überhangtest (Sweetspot 65-69°)
Artillery Genius- Pro 3d Drucker Test – Erster Test eines Calibration Cubes
Artillery Genius- Pro 3d Drucker Test – Erster Test eines Calibration Cubes
Artillery Genius- Pro 3d Drucker Test – Erster Test eines Calibration Cubes

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Funktionsweise Volcano Hotend/ Nozzle

Ein Volcano Hotend ist in der Lage durch seine vertikale Ausrichtung deutlich mehr Filament zu erhitzen, als es bei einem gängigen horizontalen Hotend (E3D-v6) der Fall ist. Dies erlaubt dem Extruder mit einer höheren Geschwindigkeit das Material aus der Nozzle zu drücken und so kann der Kopf eine höhere Geschwindigkeit fahren.

Das Volcano Hotend ist gerade auch für Anfänger gut geeignet, durch die schnelle & bessere Erhitzung von Filament. Wer aber einen Umbau von einem klassischen E3D-v6 zu einem Volcano Hotend vorhat, sollte den Offset seines Druckers neu kalibrieren, da das Hotend eine andere Höhe hat.

PLA+ Filament, Unterschied zu PLA

PLA+ ist, wie der Name schon sagt, die verbesserte Variante des Klassikers PLA. Sie glänzt mit einigen Vorteilen, welche PLA immer ein wenig zu Lasten gelegt wird. So hat PLA+ die folgenden Vorteile gegenüber PLA:

  • verbessertes Aussehen der Drucke
  • höhere Zähigkeit
  • verbesserte Temperaturbeständigkeit
  • höhere Festigkeit
  • verbessertes Druckverhalten, unteranderem bei Überhängen

Jetzt kommt es zum Problem, welches es mit PLA+ immer wieder gibt. Die genannten Vorteile sind nicht immer bei jedem Hersteller vertreten, denn PLA+ ist einfach eine Bezeichnung für PLA das verändert / modifiziert wurde. Leider ist es oft nicht einsehbar, was jeder Hersteller jetzt an seinem PLA modifiziert hat und so zahlt man für eine Rolle PLA+ meistens mehr Geld und weiß nicht genau was der Vorteil ist, bzw. es erschwert den Vergleich zwischen den Filamenten.

Pro & Contra zum Artillery Genius Pro

  • Lautstärke 
  • Direct Extruder
  • Sehr gutes Überhangverhalten 
  • hohe Druckgeschwindigkeit dank des Volcano Hotend
  • Auto Level Sensor
  • LED am Druckkopf
  • Einfache Riemennachspannung
  • Schnelles Aufheizen
  • Gute Ersatzteilversorgung
  • Gutes Kabelmanagement (intern wie außerhalb)
  • Extruder wird mit Silikonsocke geliefert
  • Plastik Arm am Extruder
  • Schwache LED am Druckkopf
  • Temperatur Preheat Schnellauswahl für PLA & ABS
  • Temperaturverteilung Druckbett

Denkbare Upgrades

Die Bauteilkühlung kann besonders relevant werden, wenn man mit anderen Filamenten als PLA & PETG arbeitet. Daher kann hier ein Upgrade des Luftkanals Sinn ergeben. Der Nutzer Vital81 hat hier auf Thingiverse ein Upgrade zur Verfügung gestellt:

Zum Upgrade Bauteilekühle

Cura Einstellungen

Ich lade auch hier einmal meine Cura Einstellungen hoch, die ich für die Cubes verwendet habe:

Cura Einstellungen für Artillery Genius Pro

Ich benutze außerdem noch Cura Arc Welder. (Plugin)

Technische Daten des Artillery Genius Pro

Technologie Fused Filament Fabrication
Extruder Typ Direct Extruder (Titan)
Nozzle Typ Volcano
Druckgröße 220 x 220 x 250 mm
Schichthöhe 0.1 – 0.35 mm
Nozzle Durchmesser 0.4 mm
Filament Durchmesser 1.75 mm
Druckgeschwindigkeit 60 – 150 mm/s
Bewegungsgeschwindigkeit 150 mm/s
Unterstützte Filamente PLA, ABS, PETG, WOOD, flexibles PLA, PVA, HIPS
Max. Hotend Temperatur 260°C
Max. Heatbed Temperatur 80°C
Druckergröße 320 x 424 x 562 mm

Der Anycubic i3 Mega

Ein Urgestein mittlerweile und schon lange abgelöst von dem i3 Mega S oder dem i3 Mega Pro. Dennoch will ich diesen hier einmal aufgreifen, denn der Drucker ist gerade auf dem Gebrauchtmarkt / Second-Hand sehr günstig zu bekommen, manch einer findet den Drucker schon für 60€. Damit ist es meistens dann nicht getan, oft ist dieser in einem Zustand, wo du noch einmal 50-80 € in die Hand nehmen solltest, um ihn wieder 100 % fit zu bekommen. Der Anycubic i3 Mega war mir bisher immer schon ein sehr treuer und guter Drucker gewesen, einfach zu warten und gute Druckergebnisse von Grund auf.

Der Anycubic ist für mich von seiner Bauweise und den verwendeten Komponenten her sehr gut für Plug and Play auch in Anbetracht dessen, dass hier das Druckbett eine bessere Temperatur über das gesamte Bett für sich verbucht. Er hat einen Bowden Extruder, welcher sich gerne mal als lästig herausstellt, wenn es dann mal eine Verstopfung im Hotend gibt, weil man vielleicht mal wieder ein schlechtes Filament gekauft hat. Ein weiterer kleiner Pain Point am Bowden System ist das Nozzletauschen. Was hier beim Schlauch des Bowden beachtet werden muss ist, dass dieser in jedem Fall gerade abgeschnitten sein muss, da ansonsten das geschmolzene Filament das Hotend versaut. Ist natürlich kein Argument dagegen, aber ein Ding für das man Routine / Erfahrung braucht.

Ausführlicher Vergleich zwischen dem Anycubic i3 Mega & dem Ender 3 Pro:

Zum Artikel

Technische Daten des Anycubic i3 Mega

Technologie FDM single Extruder
Extruder Typ Bowden Extruder
Nozzle Typ M6
Druckgröße 210 x 210 x 205 mm
Schichthöhe 0.1 – 0.4 mm
Nozzle Durchmesser 0.4 mm
Filament Durchmesser 1.75 mm
Druckgeschwindigkeit 20 – 60 mm/s
Bewegungsgeschwindigkeit 80 mm/s
Unterstützte Filamente PLA, ABS, PETG, WOOD
Max. Hotend Temperatur 260°C
Max. Heatbed Temperatur 100°C
Druckergröße 410 x 475 x 458 mm

Fazit

Der Artillery Genius Pro 3D-Drucker ist ein Preis-Leistungs-Sieger, mit einem kleinen Risiko zu Schönheitsfehlern in der Produktion. Wer das in Kauf nimmt, bekommt für sein Geld einen sehr guten 3D Drucker, der viele Features hat, die einem das Arbeiten vereinfachen und ordentlich Zeit sparen. Gerade mit der Kalibrierung des Z-Offsets mit dem Autoleveling Sensor, wird eine sehr saubere erste Schicht gewährleistet. Ich finde den Druckraum des Artillery ausreichend groß und gerade die gewonnen extra Zentimeter in der Höhe kommen für viele meiner Drucke zum Tragen.

Meine Hauptkritik am Artillery Genius Pro ist, dass an den falschen Stellen gespart wurde: Z-Stop Sensor, Extruder Arm aus Plastik, als auch die schwankende Qualität, die man bekommt. Nicht so gut gefällt mir das Druckbett, da dieses nicht sonderlich gut isoliert ist, betrachtet man die Temperaturverteilung. In Sachen Konnektivität wäre es schön, wenn der Drucker vielleicht schon eine Art Octoprint / Druckserver integriert gehabt hätte, wie es mittlerweile bei einigen Kickstarter Druckern der Fall ist. Dies ist natürlich Kritik auf hohem Niveau.

Ich kann den Drucker an Anfänger, als auch an erfahrene 3D-Druck-Nutzer weiterempfehlen. Wer also ein Upgrade sucht, wird mit dem Artillery Genius Pro gute Druckergebnisse out-of-the-Box bekommen. Wer etwas Liebe in ihn investiert, wird nicht enttäuscht werden.

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Gerade gibt es noch den Coupon Code bis zum 30.04.22: NNNGENIUSPRO

Was würde ich mir wünschen:

  • Anzeigen der Punkte, wie dort die einzelnen Werte sind, mit evtl. manueller Nachsteuerung, auf dem Touchdisplay
  • Den Z-Stop mitzuliefern
  • Bessere Temperaturverteilung des Bettes
  • Besseres UI, auch hinsichtlich Temperaturanpassung
  • Festgezogene Exzenterschrauben
  • Autolevelingsensor aus Metall
  • Vorschau des 3D Modells

Unterschiede i3 Mega zum Artillery Genius Pro

  • Achsenführungssystem
  • Kabelsystem
  • Extruder: Bowden Extruder vs. Direct Extruder
  • Heatblock: E3D-v6 vs. Volcano
  • Einstellräder: Anycubic klein vs. Artillery groß
  • Druckvolumen
  • Besseres Überhangverhalten des Artillery

 

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Markus

Ich bin Markus: Programmierer, Geek und Gründer des ,,Make me a Maker“ Blogs! Ich absolvierte eine schulische Ausbildung als ITA (Informationstechnischer Assistent) und eine Ausbildung als Mediengestalter Digital & Print und bin jetzt als Webdesigner tätig.

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