Anycubic Photon Zero – günstiger Resin 3D-Drucker, perfekt für Einsteiger
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Anycubic Photon Zero – günstiger Resin 3D-Drucker, perfekt für Einsteiger

Anycubic Photo Zero Testprint mitgeliefert

Der Resin 3D Druck bekommt immer mehr Aufmerksamkeit, das ist nicht nur dem 3D Druck an sich zu verdanken, sondern auch dem Markt, denn die Hersteller haben mittlerweile einige Geräte auf den Markt gebracht welche für erschwingliche Preise erhältlich sind. Wie der Anycubic Photon Zero, welcher für knapp 200€ auf Amazon erhältlich ist. Doch ist dieser sein Geld wert? Vorweg, ich wurde für dieses Review nicht von Anycubic bezahlt und ich habe Ihn auch aus eigenen Mitteln gekauft, denn als begeisterter Pen and Paper Spieler ist dieser Drucker eine echte Alternative!

Kommen wir aber zu aller erst zu vergleichbaren Druckern dieser Preisklasse und den Unterschieden. So wie meiner Kaufentscheidung, wieso ich mich für den Photon Zero und nicht für den beispielsweise Elegoo Mars entschieden habe.

Savety first! SLA & DLP Druck ist kein Kindergarten. Daher beachte folgende Dinge immer:

  1. Trage immer eine Atemschutzmaske solange flüssiges Resin im Spiel ist.
  2. Trage immer eine Sicherheitsbrille um spritzer des Harz nicht in deine Augen kommen zu lassen.
  3. Trage immer Handschuhe, wenn du das Harz von der Platte löst.
  4. Verwende den Drucker nur in einem gut belüfteten Raum.

DLP Drucker sind nicht für Kinder geeignet, diese sollten am besten nicht damit arbeiten, oder sonst nur unter strengster Beobachtung der Eltern.

DLP Drucker Vergleich

Elegoo Mars

Der Elegoo Mars gehörte zu den ersten DLP Druckern, die sich auf dem Low Budget Markt angesiedelt haben, er sollte von der Pro Version später abgelöst werden. Doch diese ist für mich Augenscheinlich nie in Deutschland erhältlich. Er ist ein Klon des Anycubic Photons, doch ist der Mars zum einen günstiger und er ist in manchen punkten auch detaillierter als sein Konkurrent. Angenehm ist das Assembling des Elegoo Mars, denn eig. muss nicht mehr gesteckt oder geschraubt werden, wie es bei manchen anderen Herstellern für die Haube nötig ist. Die Haube selbst hat Elegoo etwas besser zu seinen Konkurrenten verarbeitet im Design, so ist eine kleine Lippe vorgesehen für die komplette Abdichtung des Druckers.

Der Elegoo Mars hat eine recht schnelle und einfache Vorrichtung für das Leveling, mit Hilfe einer Schraube mit einer Feder und einer integrierten Kugel, das geht einfach von der Hand.

Elegoo Mars auf Amazon* Elegoo Mars auf Ebay*

Technische Daten

Bauraum (Druckgröße) 120 x 68 x 155mm
XY DPI 47 µm (2560*1440)
Z Achsen Auflösung 1.25 µm
Max. Druckgeschwindigkeit 20 mm/h
Auflösung 25 ~ 100 µm
Druckmaterial Lichtempfindliches Resin (405nm)
Lichtart Diffusion

Longer Orange 30

Der „Außenseiter“ von Longer ist der Orange 30, der Vorgänger 10 ist nicht mehr wirklich erhältlich so wie ich es gesehen hatte. Im Gegensatz zu den anderen Druckern hat der Longer Orange eine einseitig abgeflachte Oberseite am Druckbett. Das Leveling des Orange 30 ist dem Photon Zero gleich, das heißt du hast 4 Schrauben am Druckbett welche du festziehst um das Leveling zu setzen. Der Longer Orange 30 ist wie der Zero mit einer Matrix Beleuchtung ausgestattet. Er ist kompatibel zu ChiTubox und seinem eigenen Slicer dem LongerWave. Der Preis des Longer ist der teuerste Drucker in diesem Vergleich. Nun ist es so, das dieser Drucker von seiner Ausstattung und seinem Leveling ist er eher Rustikal und nicht „Luxuriös“ ausgestattet. Viel Geld für wenig Innovation, grob zusammen gefasst.

LONGER Orange 30 auf Amazon* LONGER Orange 30 auf Ebay*

Technische Daten

Bauraum (Druckgröße) 120 x 68 x 170mm
XY DPI 47 µm (2560*1440)
Z Achsen Auflösung 1.25 µm
Max. Druckgeschwindigkeit 30 mm/h
Auflösung 25 ~ 100 µm
Druckmaterial Lichtempfindliches Resin (405nm)
Lichtart Matrix

Photon Zero

Im Gegensatz zu seinen großen Brüdern kommt der Zero kommt abgespeckter daher, so hat der wie der Mars eine Abnehmbare Haube aus Plastik und hat den USB Anschluss an der Seite, wie es der erste Photon hatte. Die ersten Modelle kamen mit einem flachen Oberseite des Druckbettes, nun ist es so, das sie hier eine Veränderung vorgenommen haben und ein optimiertes Druckbett ausliefern, so das hier das Resin besser ablaufen kann. Das angenehme am Druckbett des Anycubic Zero ist die leichte Anrauung der Oberfläche, dies ermöglicht eine gute Haftung als auch ein leichteres Entfernen der Druckergebnisse.

Die Photon Serie kommt mit einer Besonderheit, oder eher einem Service daher den die anderen Drucker nicht bereit stellen, nämlich dem integrierten Ref Test. Mit diesem Test kannst du direkt am Anfang jeder neuen Flasche Resin die perfekte Belichtungszeit des Resins herausfinden, denn jede Flasche hat seine individuellen Spezifikationen, denn es kann in der Produktion immer etwas anders laufen. Dieser Test verbraucht nicht viel Filament / Resin und spart dir Frust / Zeit, somit bekommst du einen Eindruck deines Material und eine bessere Druckqualität.

Anycubic Photo Zero Testprint mitgeliefert
Anycubic Photo Zero Testprint mitgeliefert
Anycubic Zero während des Drucks
Anycubic Photon Zero abgeschrägtes Druckbett
Resin 3D Druck Figur
Druckergebniss des Photon Zero in bester Auflösung

Da ich nur den Photon besitze, kann ich nicht einschätzen ob es bei den anderen Druckern auch der Fall ist, aber die Füße des Photons, sind Modular so kann man diese entfernen oder an einen ungeraden Untergrund angleichen.

Welche Einsatzgebiete deckt der Photon ab?

  • Juweliere
  • Miniaturen / Table Top
  • Hochauflösende Figuren / Hochauflösende Modelle
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Technische Daten

Bauraum (Druckgröße) 97 x 54 x 150mm
XY DPI 47 µm (2560*1440)
Z Achsen Auflösung 1.25 µm
Max. Druckgeschwindigkeit 20 mm/h
Auflösung 25 ~ 100 µm
Druckmaterial Lichtempfindliches Resin (405nm)
Lichtart Matrix

Upgrades mit einem FDM Printer

Solltest du einen FDM Printer haben, so habe ich dir für den Elegoo Mars & Photon Zero noch ein paar Upgrades herausgesucht, welche Sinnvoll sein können, aber das ist immer etwas von den eigenen Ansprüchen oder Bedürfnissen abhängig.

Elegoo Mars

Photon Zero

Fazit / Kaufentscheidung

Beim kauf des Anycubic Photon Zero, kamen einige kleine Details zusammen die sich mir als Nice to Have herauskristallisierten, aber auch teils recht subjektiv gewesen sind. Zum einen empfinde ich die Marke Anycubic als sehr Souverän und Solide, denn Ihre Drucker haben mir in der Vergangenheit nie oder besser gesagt selten mich im Stich gelassen, so das ich Stundenlang rätseln musste was ein Problem ist, daher hatte ich bereits ein gutes Verhältnis zur Marke Anycubic. Aber hier sind meine Pro & Contra Liste zum Kauf des Photon Zero:

  • Matrix UV LED Display
  • 16x Anti-Aliasing
  • Guter Kundensupport
  • Ablauflippe am Resintank
  • ML Füllanzeige am Resintank
  • Abgeflachte Oberseite des Druckbettes
  • Integrierter Ref Test
  • USB Slot an der Seite
  • Kleinerer Bauraum
  • Noch fehlende Kompatibilität mit Chitubox
  • Leveling mit 4 Schrauben
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Abschließend kann man sagen, dass sich viele Drucker in der Art des Levelings und in den verwendeten Displays unterscheidet. Doch sind dies die Hauptfaktoren für die Qualität das Leveling und das verbaute Belichtungsmodul. An sich ist es richtig, das der Elegoo Mars oder der Longer Orange ein größeres Druckbett hat, als der Zero, was einhergeht mit einer kleineren Auflösung des Displays. Der Zero hat natürlich kein 2k Display, aber das ist kein Problem, oder kein Nachteil, zumindest empfinde ich es als keinen. Da ja in Relation die Druckfläche kleiner ist.

Starterset für den Anycubic Photon:

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Das benötigst du für die Nachbearbeitung

Schutzkleidung die du haben solltest

Wenn du bewusst dich für den Druck entscheidest, vielleicht willst du dann auf Ökostrom von Naturstrom* setzen, damit versorgst du deinen Drucker in naher Zukunft mit nachhaltigem Strom, denn Naturstrom, setzt auf den Ausbau von erneuerbaren Energien, natürlich kommt aus deiner Steckdose der selbe Strom wie sonst auch. Dennoch hast du mit nicht sonderlich höheren Kosten, etwas gutes für die Umwelt getan. Denke doch mal darüber nach…

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Markus

Ich bin Markus: Programmierer, Geek und Gründer des ,,Make me a Maker“ Blogs! Ich absolvierte eine schulische Ausbildung als ITA (Informationstechnischer Assistent) und eine Ausbildung als Mediengestalter Digital & Print und bin jetzt als Webdesigner tätig.

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